Gudrun Anders - ganzheitliche Unternehmensberatung

Leben und arbeiten - im Einklang mit dir und der Natur!

Kleine Impulse für das tägliche Leben 

Diese kurzen „spirit stories“ sind gesammelte Texte, mit denen ich in einem spirituellen Netzwerk im Internet Forumsbeiträge eröffne, damit die Besucher und Mitglieder unserer Gruppe über das Thema sprechen und diskutieren können.

Diese kleinen Kurztexte sind nicht dazu gedacht, Ihnen weiteres Wissen zu vermitteln.

Sie wollen ein bisschen wachrütteln und zum Nachdenken und nachspüren anregen.

Verstehen Sie diese Geschichtchen bitte als Impuls und zur Anregung, um die Grenzen des Denkens ein kleines bisschen zu erweitern.

Ich wünsche Ihnen vor allem eines: Viel Freude beim Lesen!

Ihre
Gudrun Anders

Aachen, im Dezember 2013 

Lieben wir wirklich?

Gestern unterhielt ich mich mit einer Freundin über das Thema Liebe. Da kamen natürlich auch frühere Beziehungen zur Sprache und ob und wie viel und auch wie lange wir uns „geliebt“ hatten. Wie stand und steht es um die Gefühle und unser Herz ?

Mal waren es ein paar Monate gewesen, dann wieder viele Jahre.

Aber wir stellten uns auch die Frage: Haben wir wirklich geliebt? Oder hatten wir uns für eine gewisse Zeit etwas zu geben? Und sind dann vielleicht auseinander gegangen, als wir uns nicht mehr brauchten?

In dem schönen Film „Eine zauberhafte Nanny“ mit der wunderbaren Hauptdarstellerin Emma Thompson - ich hoffe, ihr kennt den Film - sagt die Nanny zu den chaotischen Kindern:

Wenn ihr mich braucht,

mich aber nicht wollt,
dann muss ich bleiben.

Wenn ihr mich wollt,

aber nicht mehr braucht,
dann muss ich gehen.

Tja, brauchen oder nicht brauchen oder doch besser lieben, das ist hier heute die Frage... Wie steht es da bei dir? Hast du eher „ge-braucht“ und warst damit eine Zweckgemeinschaft eingegangen. Oder hast du wahrhaft geliebt? 

Geld und Gesundheit

Vor ein paar Tagen las ich auf Facebook den Spruch, den ich hier widergebe:

In der ersten Hälfte unseres Lebens
opfern wir unsere Gesundheit um Geld zu erwerben.
In der zweiten Hälfte opfern wir Geld
um die Gesundheit wiederzuerlangen.
Und während all dieser Zeit
gehen Gesundheit und Leben von dannen.
Voltaire, 1694-1778

Ich war für einen Augenblick lang nachdenklich, denn ich hatte in meinem ganzen Leben noch nicht meine Gesundheit geopfert, um Geld zu machen.

Zwar hatte ich natürlich, wie jeder andere auch, hier und da gesund-heitliche Probleme, aber die waren meistens nicht aufgrund von Überarbeitung gekommen. Sie waren aus Unvorsichtigkeit entstan-den, aus schlechter Ernährung oder mangelnder Bewegung oder vielleicht von zu viel Schokolade, aber nicht, weil ich in erster Linie dem Geld hinter gelaufen bin, wie so viele Menschen. Und daher stimmte auch nicht, dass mein Leben von dannen geht - ich habe die meiste Zeit genossen.

Ich habe es auch dann genossen, wenn ich mehr arbeiten musste. Manchmal arbeiten Selbständige mehr als Angestellte. Aber wenn es um die Beruf geht, um die Lust am Tun, ist es etwas anderes als zu arbeiten um Geld zu machen.  

Ich glaube, ich bin ein Glückspilz! Zumindest, was diese Weisheit von Voltaire angeht. Und - wie steht es da bei Ihnen? Ich hoffe, Sie sind gesund und froh! 


Es gibt keine Grenzen.

Ich hatte gestern ein Erlebnis der besonderen Art. Eine Kundin will seit etlichen Wochen ein Event organisieren, kommt aber - wie man auf gut Deutsch sagt - nicht wirklich in die Puschen.

Wir saßen zusammen im Büro und sie erzählte zum Dutzendsten Male, warum die ganze Organisation so schwierig sei. Die Menschen, mit denen sie zu tun habe, seien schon ziemlich quer drauf, meinte sie, hätten keine Entscheidungskraft Geld hätten sie wohl auch nicht. Sie selbst klagte ebenfalls über akute Geldnot durch mangelnde Aufträge, schlechten Schlaf und diverse kleinere Wehwehchen.

Als Marketingmensch bin ich lösungsorientiert unterwegs, habe meinen Blick nach vorn gerichtet und versuche meistens neue Wege zu finden, wenn die alten nicht (mehr) funktionieren. So schlug ich ihr vor, einige Stammkunden einfach anzurufen und zu fragen, was los sei.

Meine Erfahrung zeigt, dass man einfach nicht wissen kann, was ein Anruf so bringt. Vielleicht nur ein nettes Gespräch, vielleicht eine Idee. Und vielleicht hat man einen Kunden gerettet und geht mit einem Auftrag nach Haus.

In jedem dieser Fälle aber hat sich ein kurzes Telefonat gelohnt. Meinen Sie nicht? Meine Kundin aber rastete völlig aus, rannte aus dem Büro und schlug die Tür hinter sich laut knallend zu.

Es gibt keine Grenzen.
Nicht für die Gedanken, nicht für die Gefühle.
Die Angst setzt die Grenzen.

Ingmar Bergmann